Roland Trettl

Die „Fashion-Food“-Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Spitzenkoch (www.rolandtrettl.com) beruht auf einem Missverständnis. Eigentlich dachte Mode-Fan Helge Kirchberger, in Trettl einen leidenschaftlichen Fachmann für alles rund ums Thema Essen gefunden zu haben. Stattdessen entpuppte sich der Ikarus-Excutive-Chef ganz schnell als der wahre Mode-Mann heraus. Tatsächlich ist Roland Trettl ein selbst deklarierter Mode-Freak allererster Klasse, der selbst auf kurzen Wochenendtrips  nur ungern mit weniger als drei Koffern reist.

Seine Südtiroler Jugend war von einigen wichtigen Eckpfeilern geprägt: schräger Punkerauftritt, ansonsten viel Eishockey im Winter, viel Freibad im Sommer und das ganze Jahr über relativ wenig Schule.

Auch Trettls Berufswunsch war dementsprechend zweckorientiert: „Koch – da konnte ich zu Hause bei meine Eishockey-Kumpels bleiben und die Eltern geben Ruhe.“

 

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Eishockey, Tennis, Aushilfsbademeister und Dorf-DJ, dazu die legendären Südtiroler Mädels – und ein Job, der nicht besonders störte – das Leben hätte so schön sein können, wenn sich nicht drei weitere Trettl-Eigenschaften immer stärker in den Vordergrund geschoben hätten:  Neugier, Ehrgeiz und die Lust am Anderssein. Was nach Beendigung der Südtiroler Kochlehre im Trettlschen Wertesystem nur in einem münden konnte: „Wenn wirklich Koch, dann richtig.“ Mit anderen Worten:  Witzigmanns „Aubergine“ in München.“

Es spricht für Witzigmann, dass er hinter Trettls punkiger Rebellenfassade den potentiellen Spitzenkönner ahnte. Heute weiß Roland Trettl:
Das war, als hätte ich mich beim Formel-1-Team von Ferrari beworben. Mit dem Satz, ich habe doch einen Führerschein und immerhin zwei Jahre unfallfrei Taxi gefahren.
Witzigmann akzeptierte den Taxi-Fahrer und von da an verlief Trettls Karriere kometenhaft. Versehen mit dem Zusatz „Witzigmann-Lieblingsschüler“ wechselte der Südtiroler nach seiner „Aubergine“-Zeit zum Münchener „Tantris“. Im Anschluss daran leitete er für den großen E.W. das Ca`s Puers auf Mallorca. Mit 26 Jahren erkochte Trettl dort seinen ersten Michelin-Stern. Eine weitere herausragende Station war die Zeit  in Tokio, wo er ebenfalls für seinen „Chef“ der Frontmann war.

Dort sollte ihn dann der Ruf zur größten Kulinarik-Aufgabe weltweit ereilen. Red Bull-Eigner Dietrich Mateschitz plante das „Ikarus“ im Salzburger Hangar-7, wo im monatlichen Rhythmus die besten Köche der Welt ihren Gastauftritt haben sollten.

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Diese unglaubliche Kombination – höchste Eigenbegabung und gleichzeitig das einmalige Privileg, weltweit mit den Besten gemeinsam gekocht zu haben, ließen Fachleute zur Sicherheit gelangen, dass sich Roland Trettl an die absolute Spitze der internationalen Top-Köche gesetzt hat.

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